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Schnipp Schnapp Schreib Ab
August 5, 2009 · 1 Kommentar
Es ist so eine Sache mit den guten VorSätzen. Die fixe Idee „An Morgen werde ich …“, Überpläne die zu Unterplänen werden, Geschichten im Kopf, die zwar gedacht aber nicht geschrieben werden. Entschuldigung Nummer Eins ist sicherlich der Mangel an Zeit. Zeit, die zwar nicht verloren, aber anderweitig vergeben ist. Zeit, die die Gedanken mit anderem Gut vermischt und das Streben nach Schreiben verhindert. Weil: Das Hirn funktoniert innerhalb der wachsamen Stunden eines Tages wie eine umgedrehte Sanduhr, und hat nur noch ein Quentchen Sandkörner übrig für die Dinge nach getaner Arbeit, bevor es vollgelaufen und bereit zum Schlafen ist. Was an dieser Stelle wieder als Ausrede gelten muss. Denn: Die Erzählungen gehen weiter, in jeder Nacht ein behaltener Traum bedeutet am Morgen ein neuer Stoff, bereit der Welt in Worte gefasst präsentiert zu werden.
Und so beginnt jeder Tag mit neuen VorSätzen, ohne dass diese vielleicht je verschriftlicht werden. An Ideen mangelt es nicht, aber an Zeit, diese in Lettern zu setzen. Es drängt und zwickt und will heraus, es will gesponnen, gestrickt, gestickt und feinsäuberlich berichtet werden. Wenn es doch NachSätze gäbe, die jederzeit beliebig gesetzt und eingebracht werden könnten, dann würde das Nach das Vor derart aufheben, und die Zeitverrinnung wäre kein Thema mehr, über das die Verfasserin sich grämen machen müsste …
Kategorien: Kundgabe · Wortspielchen
3mal Lebensminuten
Juni 1, 2009 · Kommentar schreiben
Manchmal ändert sich das Leben, und damit ändern sich auch die Geschichten. Erstens und schon länger erzählt: Ein zweisprachiger Seifen-Blogroman in einer Endlosschleife aus Liebe und Leidenschaft, Lügen und Intrigen. On one hand a bilingual life is a soap blog with endless stories about love and passion, lies and intrigues.
Damit nicht genug – neben den Soapies gibt es jetzt genug Lebensstoff zum Querlesen.
X-reading I
Friedhofsgeschichten sind Erzählungen aus und über das Leben vor der ewigen Ruhe: Bekanntes über Unbekannte und Unbekanntes über Bekannte, über Liebe und Hass, über Wohl und Wehe, über Glück und Leid, über Freude und Trauer, über Reichtum und Armut, über Leben und Tod.
X-reading II
Geschichten durch die Medienbrille gesehen: Die Presse hält dem Leben den Spiegel vor, die Medien leben vom Leben.
Alles dreimal anders auf Life Minutes.
115 – Zerbun oder Abschied Zweitausendacht
Dezember 31, 2008 · Kommentar schreiben
Heute ist Zerbun: Das Ende aller Tage Zweitausendacht und die letzte Möglichkeit die Zahl der hier veröffentlichten Texstilanten rund zu tun. Zur Erinnerung: Mit der Jahresabschlusskundgabe 2007 war die 50 erreicht. Mit + 65 konnte in den letzten 366 Tagen der durchschnittliche Beitragsabsatz von 6,48 auf 5,63 folgenreicher verringert werden.
Im nächsten Jahr wird einiges anders – wie bereits in der schreibmauen Novemberzeit angekündigt, wird der texstile Wortreichtum auf diesem Blog stetig zugunsten anderer Seiten abnehmen. Denn mit dem Veschwinden der Acht hinter 200 und der neuen Ziffer NEUn ist alles gesagt – oder?
Kategorien: Kundgabe · Projekt · Suchmaschinenlogik
Pausens(ch)nack
November 24, 2008 · 1 Kommentar
Fast nichts los ist hier im November, was die Verfasserin voll und ganz auf ihre virtuelle Stiftkappe nimmt. Zur Klärung: Neues und Altes muss zu Ende geschrieben werden, aber Zeit ist gerade ein knappes Gut, und der Kopf ist voll mit einer Menge Organisationsheu und Planungsstroh. Dennoch:
Das Projekt „Suchmaschinenbegriffserzählungen“ steht noch aus – verloren gegangen ist es nicht, es ruht. Die Life Minutes werden eine Wiederbelebung erfahren, nur soviel sei hier heute verraten: Alle 10 Charaktere werden vorgestellt sein, bevor die Geschichte endlich richtig losgeht.
Krohn und Chérie warten schon, ein neuer Blog ganz anderer integrativer Art auch, textstil.net schon lange. Aber dazu später, mehr zum Jahresendeanfang hin. Bis dahin gilt mein Lieblingsleitmotiv:
Stay Hungry – Stay Curious! Bleib Hungrig – Bleib Neugierig!
Kategorien: Kundgabe
That’s This Week’s Way Of Life: Three Dreams
November 9, 2008 · Kommentar schreiben
The American Dream: Barack Obama. Am Vierten November Zweitausendundacht ist der Amerikanische Traum ein Stückchen wirklicher geworden und hat die Welt ein bisschen sonniger gemacht.
The English Dream: Quantum Of Solace. Ein Auto, ein Mann, eine Frau und eine rasante Ping-Pong-Jagd von Europa nach Südamerika und zurück.
The Japanese Dream: The Unfinished Swan. Die Welt ist schwarz-weiß und umgekehrt.
Oktobrist, Erster
Oktober 1, 2008 · Kommentar schreiben
Октябристы – historische Partei in Russland, 1905 -1917. Hervorgegangen an einem 17. Oktober aus der russischen Revolution, Anfang des letzten Jahrhunderts. Überhaupt ist der Herbst eine gute Zeit für diejenigen, die revolutionäres Gedankengut in sich tragen und danach streben, die Welt um sich herum mindestens zu erschüttern wenn nicht gar zu verändern.
Wird nur ein bisschen Aufruhr in nächster Umgebung entfacht, so spricht der Experte von einer „Revolte“ – einer schwächeren Form des Umsturzes. Eine ebensolche lässt einen Einzelnen gegen sein näheres Umfeld aufbegehren zum Zwecke der persönlichen Zwang- bzw. Zwänge-Entledigung, heißt: Die eigene Freiheit und Selbstbestimmtheit steht hinter dem Antrieb der Auflehnung.
Heiß(t) heute hier, am ersten Tag dieses wilden Monats: Mit der Tricolore voran (drei flammende Farben vereint: grasgrün, leuchtend; ahornherbstblattrot, japanisch; wolkensilbergrau, gelbgoldgesprenkelt) bleibt zu sehen, ob der wetterkalte aber gefühlt hitzige Herbst hält, was er verspricht.
Kategorien: Kundgabe
101
September 9, 2008 · 1 Kommentar
Je suis nouvelle.
Obwohl ich – sehr zu meinem Bedauern – des Französischen nur geringfügig mächtig bin, bediene ich mich gerne dieses fremden Wortschatzes und übersetze für mich in der deutschen Version banal klingende Sätze in diese erlauchte Sprache. Es ist Zufall und auch nicht, dass der EinHundertEinte Beitrag in diesem Blog einen neuen – oder ganz frankophil geschrieben „nouveau“ – Abschnitt bedeutet, ohne dass ich einen deutlichen Bruch kenntlich machen will. Aus diesem Grund und um den Kreis zu dem Vorhergesagten zu schließen, habe ich den Satz, der den Anfang dieses kleinen Artikels mit „ich bin neu“ einläutet, in eine liebliche Sprache transferiert, derer ich nur in Grundzügen mächtig bin. Denn NEU heißt: Es kommt etwas, dass ich sehnsüchtige und will, von dem ich aber einer tieferen Kenntnis entbehre.
Alles NEU – aber so, dass es uns wie angegossen passt (oder passen könnte).
Kategorien: Kundgabe
Zarte Erinnerung …
September 2, 2008 · 1 Kommentar
… daran, dass ich noch dringend Suchmaschinensuchworte – 8 Stück an der Zahl – als Inspiration für die nächsten textulanten Kunstgeschichtengriffe benötige. Zwei Kundgaben sind bereits in der Vorbeschreibung:
Ponyfrisuren gewünscht von spezialpeggy
Hochhaus Grau gewünscht von ruhezustand
Was noch?

