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Add-On – Wild Life / American Series

Oktober 4, 2008 · 3 Kommentare

Ergänzend zum letzten Kaptitel „That’s The American Way Of Life“ zwei dringende Empfehlungen aus den wilden nordamerikanischen Filmweiten (vergleiche auch und ganz im Sinne von Movie Culture).

Burn After Reading. Selbstironie ist immer ein Garant für herrlich komische Film-Szenen. Wenn die hohe Kunst über sich selbst lachen zu können von allen 5 Hauptdarstellern so brillant beherrscht wird, wie in dem neuesten Possenstück der Coen Brothers, ist wild amüsiertes Kichern unvermeidbar. Zudem gilt: Dummheit schmerzt – die Bauchlachmuskeln bestätigen diese Theorie wieder einmal.

Into The Wild für Aussteiger. Landschaftlich wild, leidenschaftlich einsam. Bildgewaltig, gefühlsbetont, nachdenklich stimmend und nachhaltig wirksam. Macht fernweh- und reisesehnsüchtig.

Kategorien: Amerika · Film · Kritik : Kritik · Projekt

That’s The American Way Of Life IX: Wild Life

September 25, 2008 · 1 Kommentar

Zum wilden Abschluss dieser Serie, und um neue Wege freischreiben zu können, noch ein quick and dirty Wild Thing zuletzt:

Born To Be Wild O’er the land of the free and the home of the brave?

Wild Horses Where The Wild Roses Grow?

Mehr als Viertausend Kilometer unter der Fahne über dem Land der Freien und der Heimat der Tapferen gefahren. In einem Land gewesen, das wild und gezähmt zugleich ist, und das in diesen Tagen eine ernsthafte Krise erlebt, weil wilde Spekulanten wilde Kredite wild vergeben haben.

Good Night, And Good Luck, America!

Kategorien: Amerika · Auswärts · Projekt · Sprache

That’s The American Way Of Life VIII: Politics And Election Campaign

August 19, 2008 · 1 Kommentar

„Ich bin ein Obama“. Mit diesem berühmten Satz setzte sich der demokratische Präsidentschaftskandidat im Juli 2008 vor der Siegessäule – von den Einheimischen liebevoll auch „Goldelse“ genannt – ein historisches Denkmal. Denk mal? Auch wenn dieser Satz in Wirklichkeit ein wenig anders geklungen hat, er Jahre zuvor schon in die Kapitel der Weltgeschichte eingegangen ist, aus dem Mund eines echten amerikanischen Präsidenten (und nicht aus dem eines Anwärters) stammt, und tatsächlich vor dem Brandenburger Tor von ebendiesem ausgesprochen wurde – die Ähnlichkeit kann nur Wahlkampf sein.
„Yes, we can“ oder „I have a dream“: Verständliche Botschaften, aber Rhetorisch brillant. So sitzt jeder gesprochener Satz wie ein Maßanzug und unterstreicht das Talent des Wahlkämpfenden, Massen zu bewegen, Massen hinter sich zu vereinigen, Hoffnungsträger und Weltenretter zugleich sein zu können. Zumindest im Fall des demokratischen Vertreters.

Ganz anders hingegen wirken Auftritte des deutlich älteren Herren auf republikanischer Seite. Hier fallen Worthülsen wie leergefeuerte Patronenummantelungen, um den Gegner zu schwächen. Taktik ist alles, klug Gesagtes ist anders. Im Kampf um Stimmen und Stimmungen ist (fast) alles erlaubt.

Aber auch in unfeinen Wortgefechten und öffentlichen Schlammschlachten fällt ein wahrer Satz. “Now is the time to put an end to it.” Stop talking, just do it. Zeit, dass die sprachlichen Qualen der Wahlen wieder vorbei sind, und Tatsächliches durch Taten zu sehen ist.

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That’s The American Way Of Life VII: Shopping Paradise Or Consumer’s Hell?

August 17, 2008 · 1 Kommentar

Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore und eine Sonderausgabe des „White Album“ der Beatles.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore und eine Sonderausgabe des „White Album“ der Beatles und einen Platinring mit zwei Topassteinen.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore und eine Sonderausgabe des „White Album“ der Beatles und einen Platinring mit zwei Topassteinen und einen cremefarbenen Satinschlafanzug.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore und eine Sonderausgabe des „White Album“ der Beatles und einen Platinring mit zwei Topassteinen und einen cremefarbenen Satinschlafanzug und eine schwarze Geldbörse mit Krokomuster.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore und eine Sonderausgabe des „White Album“ der Beatles und einen Platinring mit zwei Topassteinen und einen cremefarbenen Satinschlafanzug und eine schwarze Geldbörse mit Krokomuster und giftgrünen Nagellack in drei Varianten.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore und eine Sonderausgabe des „White Album“ der Beatles und einen Platinring mit zwei Topassteinen und einen cremefarbenen Satinschlafanzug und eine schwarze Geldbörse mit Krokomuster und giftgrünen Nagellack in drei Varianten und eine Vase aus Kunstperlen.
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar rote Stilettos und ein Paar dunkelblaue Röhrenjeans und einen Nietengürtel, weiß und eine ockerfarbene Wildlederjacke und einen Bildband über Logo-Design in Baltimore und eine Sonderausgabe des „White Album“ der Beatles und einen Platinring mit zwei Topassteinen und einen cremefarbenen Satinschlafanzug und eine schwarze Geldbörse mit Krokomuster und giftgrünen Nagellack in drei Varianten und eine Vase aus Kunstperlen und die Karte will nicht mehr bezahlen, sie zerfließt mir in den Händen, die Kassendame ist machtlos, ich bin es auch, die Tüten fallen zu Boden, alles fällt. Fällt zu Boden, zusammen gewürfelt liegen sie da, die Einkäufe der letzten 3 Stunden, bunt gemischt. Die Karte ist Wasser, flüssig bin ich nicht mehr, das Konto ist erschöpft, ich bin es auch. Für heute.
Am nächsten Tag habe ich eine neue Karte, goldgänzend mit kristallblauem Emblem, in festem Zustand, bereit für:
Ich zücke meine Kreditkarte und bezahle ein Paar gelbe Stilettos …

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That’s The American Way Of Life VI: Service Hot Or Not?

Juli 27, 2008 · 2 Kommentare

Service!
Hot el – gemachte Betten, Frühstück auf das Zimmer, Kofferbringdienst, Weckruf per Telefon: Für Außer-Haus-Schläfer
Hot Rod – nach persönlichen Vorlieben aufgemotzte Karre, rasant, zum Gasgeben: Für Hobby-Rennfahrer
Hot line – Informationen rund um die Uhr, kurze Wartenzeiten: Für Zu-Hause-Bleiber
Hot Dog – Snack für zwischendurch, praktisch zu essen: Für Schnellesser
Hot Pants – figurbetont, modisch variabel, Beinfreiheit garantiert: Für Rank-Schlanke
Hot Shot – zart am Gaumen, beissend im Rachen, Likör-Schnaps-Mischung: Für Auf-Ex-Trinker
Hot Chili – feuriges Geschmackserlebnis, würzt jede Mahlzeit, kühlt an Sommersonnentagen: Für Scharf-Züngige
Hot Pot – in Gesellschaft zu geniessen, nur frische Zutaten, Gemüse und Fleisch: Für In-Der-Brühe-Fischer
Hot Spot – Internet überall, im weltweiten Web surfen, kabellos: Für Netz-Werker
Hot Tub – blubbernde Blasen, duftende Essenzen, Entspannung pur: Für Badomantiker
Hot Rhythm – Musik, tanzbar, zum Mitsingen, entfesselnd: Für Partylöwen
Hot Key – Kurzbefehl, Zuordnung in Sekunden, Arbeitszeit eingespart: Für Effizienzler
Hot Girls – geschmeidige halbnackte Bewegungen auf dem Tisch, Geldscheine in Höschen gestopft: Für Busenfreunde

Service? Aus der Not geborene Wortarmut. Service is not included.
Not ar, Not fall, Not lüge, Not rufsäule, Not lage, Not nagel, Not stromaggregat, Not durft, Not groschen, Not bremse, Not arzt, Not wehr, Not ausgang

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That’s The American Way Of Life V: The Entertainment State

Juli 25, 2008 · Kommentar schreiben

In einem Land vor unserer Zeit lebten Spiele und Menschen friedlich zusammen. Die Spiele waren bunt und vielfältig und halfen den Menschen, aus dem grauen und eintönigen Alltag zu entfliehen. Die Menschen konnten sich auf das Vortrefflichste vergnügen ganz ohne ihr eigenes Zutun – sie mussten nur genug grünes Papier haben. Da gab es glitzernde Automaten, die klingelnd silberne Münzen ausspuckten, wenn drei knackig-saftige Äpfel in einem blinden Fensterchen zugleich auftauchten. Da gab es Paläste, die nur für die großen Menschen zugänglich waren, in denen sie sich in künstlichen sprudelnden Herzbecken tummeln konnten. Und da gab es Bäume, die mit goldenen Kugeln und lächelnden Engeln behangen nicht nur zur kalten Zeit im Jahr schunkelnd mit einem weißbärtigen, rotbemantelten und wohlgenährten Mann leise singend von Rudolph erzählten.

Doch eines Tages, als die Lichter zu grell zu wurden, das Treiben zu bunt und das grüne Papier immer weniger, mussten die Menschen Abschied nehmen von den Spielen. Die Spiele waren zutiefst gekränkt über die ablehnende Haltung der trägen Freunde, sie zogen sich zurück um zu beraten, was sie tun könnten, um die Menschen wieder für die Unterhaltung gewinnen zu können. Und sie ersannen einen Plan, der teuflisch war, und er sollte die Menschen auf ewig an die Spiele binden.

So bauten die Spiele, um all das Künstliche, was es schon gegeben hatte, etwas Grünes, etwas Bergiges, etwas mit Wasser und etwas mit Stein und etwas mit Sand und nannten es Natur. Und sie erfanden Bewegung und nannten es Sport. Und sie konstruierten Blechgestelle, in allen Formen und Farben und nannten diese Automobile. Und sie zogen Straßen durch die Natur, damit die Fahrzeuge genutzt werden konnten von den Menschen. Dann klauten sie die Träume der Menschen und packten sie in Filme, damit die Menschen etwas zum Sehnsüchtigen hätten.

Als die Spiele all das und noch einiges mehr erschaffen hatten, gingen sie zu den Menschen und boten Ihnen die schier endlose Fülle an Freizeitgestaltung an, wenn die Menschen nur Treue auf immer versprächen. Und die Menschen, die ganz ohne Glanz hatten leben müssen, sammelten viel grünes Papier, da sie nichts mehr wünschten, als wieder vergnügt zu sein. Und die Menschen empfingen die Spiele mit offenen Armen, damit die Zeit der Ödnis ein Ende hätte. Seit dieser Zeit leben die Spiele und die Menschen in diesem fernen Land in Harmonie zusammen und gibt es kein Verlangen mehr bei den Menschen, das nicht gestillt werden könnte.

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That’s The American Way Of Life IV: Movie Culture

Juli 23, 2008 · 1 Kommentar

Fünf Uhr Drei Minuten, ein früher Sonntagsommermorgen. Die Sonne geht gerade auf. Ein Mann schlendert die 5th Ave in Manhattan, NYC entlang. Um diese Uhrzeit sind kaum Menschen auf diesem Stück der Straße zu sehen.

Jerry

Hey, what’s up man?

Rodney

Oh my god, Jerry, damn, you piss me … What the hell are you doin’ here?

Jerry

Blackey sends me. I have a message for you.

Jerry winkt ein Taxi heran, die beiden Männer steigen ein. Sie fahren nach Brooklyn zu einer alten Lagerhalle, steigen aus und verschwinden im Dunkel der Halle.

Action Road Movie
Rodney erhält von Blackey den Auftrag, einen Koffer mit geheimnisvollem Inhalt nach Mexiko zu bringen. Rodney muss den unliebsamen Auftrag annehmen, da er Blackey eine Menge Geld schuldet. Rodney kauft einen alten Ford Mustang, mit dem er sich auf den Weg Richtung Mexiko macht. Doch die Schwierigkeiten lassen nicht lange auf sich warten: Das FBI hat bereits Witterung aufgenommen und die verfeindete Blue Jig Gang heftet sich an Rodneys Fersen. Dann macht Rodney  noch die  Bekanntschaft mit der mysteriösen Candy, einer Barfrau aus Bushkill, die behauptet, auf der Flucht vor ihrem gewalttätigen Ex-Mann zu sein. Eine wilde Verfolgungsjagd quer durch die Vereinigten Staaten beginnt …

Comedian Love Story
Rodney erhält von Blackey den Auftrag, einen Koffer mit geheimnisvollem Inhalt nach Mexiko zu bringen. Rodney muss den unliebsamen Auftrag annehmen, da er Blackey eine Menge Geld schuldet. Rodney kauft einen alten VW Bus, mit dem er sich auf den Weg Richtung Mexiko macht. Da Rodney gerne in Bars einkehrt, um seinem unstillbaren Durst nach Whiskey nachzugeben, lassen die Schwierigkeiten nicht lange auf sich warten: In der erstbesten Spelunke in Pennsylvania legt sich Rodney mit der berüchtigten Blue Jig Gang an. Die staatliche Polizei hat ihn schnell als Unruhestifter auf dem Kieker, ebenso die betörende Barfrau Candy, die er gleich zu Beginn seiner Reise in Bushkill kennenlernt. Mit Candy im Gepäck geht es kreuz und quer durch Pennsylvania und einen Weg, um nach Mexiko scheint es nicht mehr zu geben …

Dramatical Thriller
Rodney erhält von Blackey den Auftrag, einen Koffer mit geheimnisvollem Inhalt nach Mexiko zu bringen. Rodney muss den unliebsamen Auftrag annehmen, da er Blackey eine Menge Geld schuldet. Rodney mietet einen roten Chevy Montecarlo, mit dem er sich auf den Weg Richtung Mexiko macht. Als er in Bushkill, Pennsylvania, in eine Bar geht, trifft er auf einen linkischen jungen Mann, der sich Blue Jig nennt. Dieser glaubt in Rodney den Mörder der alten Mrs Lourdes zu erkennen. Die attraktive Barfrau Candy kann Rodney gerade noch aus der Bar lotsen, bevor die Polizei auftaucht, um ihn – den vermeindlichen Mörder – festzunehmen. Zusammen mit Candy versucht Rodney die Wahrheit über die Mord-Geschichte heraus zu finden und verstrickt sich dabei immer tiefer in seine eigene unbekannte Vergangenheit …

Science Fiction Horror
Rodney erhält von Blackey den Auftrag, einen Koffer mit geheimnisvollem Inhalt nach Mexiko zu bringen. Rodney muss den unliebsamen Auftrag annehmen, da er Blackey eine Menge Geld schuldet. Rodney kauft  einen hypermodernen Speedwagen Blue Jig, der ihn sicher nach Mexiko bringen soll. Das Auto hat einen intelligenten Bordcomputer, der sich sogar mit Rodney unterhalten  kann. In Bushkill lernt Rodney die Barfrau Candy kennen und bietet ihr an, sie mit zu ihrer kranken Mutter nach Nashville zu nehmen. Als sie bei der Mutter ankommen und Candy das Auto verlässt, fängt der Wagen an, ein Eigenleben zu entwickeln: Er überfährt Candy absichtlich und verletzt sie dabei tödlich. Rodney muss feststellen, dass er keine Kontrolle mehr über das Fahrzeug hat. Die Polizei ist schon alarmiert und Rodney hofft auf Hilfe von außen …

Intellectual Talk
Rodney erhält von Blackey den Auftrag, einen Koffer mit geheimnisvollem Inhalt nach Mexiko zu bringen. Rodney muss den unliebsamen Auftrag annehmen, da er Blackey eine Menge Geld schuldet. Rodney steigt in einen Grayhound Bus ein, der Richtung Mexiko fährt. Im Bus trifft Rodney auf den jugendlichen Autisten Blue Jig, der sämtliche Telefonnummern den Amerikanischen Bürgern korrekt zuordnen kann und nach Mexiko fährt, um neue Nummern zu finden. Zu den beiden gesellt sich der pensionierte Polizist Barry, der in Mexiko ein neues Leben anfangen will und die alternde Barfrau Candy aus Bushkill, die in Mexiko eine Jugendliebe aus alten Tagen zu treffen hofft. Auf der langen Fahrt stellt sich allmählich heraus, dass auch Rodney auf der Suche ist und nicht nur wegen des Auftrags nach Mexiko reist ….

Bleibt die Frage: Was befindet sich eigentlich im Koffer?

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That’s The American Way Of Life III: Music Culture

Juni 28, 2008 · Kommentar schreiben

Sweet Child O’ Mine,
Under The Bridge,
with Nicotine & Gravy,
I’m Dazed And Confused,
cause I’m Crazy In Love.

With my Heart In A Cage,
I’m Down In A Hole.
Let It Die.
What Will You Say?
Bleed For Me.

Oh Du Mein Süßes Kind,
Unter Der Brücke,
mit Nikotin & Bratensoße,
bin ich Betäubt Und Verwirrt,
weil ich Verrückt In Liebe bin.

Mit meinem Herz In Einem Käfig,
bin ich Unten In Einem Loch.
Lass’ Es Sterben.
Was Willst Du Sagen?
Blute Für Mich.

Ohren auf und Lautsprecher an für 10 schöne Lieder: Erdacht, gespielt und musiziert von
Guns N’ Roses, Red Hot Chili Peppers, Beck, Led Zeppelin, Beyoncé feat. Jay-Z, The Strokes, Alice in Chains, Feist, Jeff Buckley, Dead Kennedys.

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That’s The American Way Of Life II: Television

Juni 25, 2008 · Kommentar schreiben

Während die deutsche Fußballnationalmannschaft mühsam in den ersten Minuten gegen die 11 Männer aus dem Land am Bosporus anzukämpfen versucht, schreibe ich – die ich in genau dieser Minute vor dem Fernseher sitze – ein paar leichtgewichtige Worte zu dem Fernsehanstaltsprogramm im nördlichen Amerika. Das lindert die Anspannung und lässt mich den Augenblick nutzen, um ein paar Vergleiche im Bereich der Sportübertragung via Television – die türkischen Jungs haben gerade das 1. Tor geschossen – zu ziehen.

Fernsehen in Amerika verlangt dem Zuschauer eine Menge Geduld ab: Die Wahl des Senders ist eine lange quälende Entscheidung, die – Schweinsteiger hat den Ausgleich in der 27. Minute klar gemacht – sich am besten über stetigen Kanalwechsel zwischen 236 + 76 und noch mal mindestens so vielen Angeboten erzielen lässt – hoffentlich drehen sie jetzt mal auf, es gibt Freistoß. Aber zurück zum Sport im Kasten.

Football läuft eigentlich immer, gefolgt von Basketball und Baseball. Die amerikanischen Spieler wirken meistens – egal um welche Sportart es sich handelt – ziemlich bunt und strahlend. … (Pardon, Zitat des Kommenators: „Schweinsteiger. Scheut kein Duell.“ – wie wunderbar!) … strahlend. Deswegen kann man tolle Fernsehabbilder machen, mit einer digitalen Kamera zum Beispiel, das sieht sehr nach etwas aus im Resultat und ist auch Kunst. Aktionskunst, Installationskunst. Mit wilden Schnitten, Gesprächsfetzen aus Interviews, Kamerafahrten durch das Stadion oder die Halle und immer wieder Reklame. Oder auch Werbeunterbrechung genannt. Als Kunst sicherlich ganz famos, im Fernsehen (auch und gerade und insbesondere bei Filmen) unglaublich misunterhaltsam.

Wir unterbrechen diesen Artikel und übergeben zurück an die Liveübertragung im Fersehen! Daumen nach oben!

Ergänzung am 26. Juni, 2008: Deutschland hat gewonnen. Wir sind alle ein bißchen LAHM!

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That’s The American Way Of Life I: Eat And Drive

Juni 22, 2008 · 2 Kommentare

Das Auto ist ein Gefährt, welches dem Zwecke der Fortbewegung mit minimalstem Einsatz von Beinmuskelkraft (Bremsen, Gas geben) dient. Ursprünglich für die Erreichung eines Punktes B von Punkt A auf dem schnellsten Wege entwickelt, hat sich seit einigen Jahren die konsequenteste Fortführung der Nutzung eines Automobils etabliert: Die sogenannten Drive Thru (zu Deutsch: Drive-In) Restaurants, in welchen der moderne Mensch seine Menu-Bestellung bequem aus dem geliebten Kraftfahrzeug der Klasse 3 vornehmen kann, gehören im nördlichen Teil Amerikas zur Nahrungsaufnahme wie Bäckereien in Deutschland zum Frühstück. So gibt es in jedem 100-Seelen-Dorf mindestens eine Filiale der bekannten Hamburgerhersteller in rot-gelb, der königlichen Konkurrenz oder der anderen Bulettenbratereien. Wer Süßes bevorzugt kann sich darauf verlassen, dass er die rosa-lila Zuckerkringel mittels Stop-Order-Go Vorfahren bekommt. Oder man nimmt einfach ein koffeinhaltiges Heißwasser aus dem grün-weißen Coffee-Shop zum Mitfahren und platziert den Becher in der Getränkehalterungsvorrichtung. So werden die drei liebsten Beschäftigungen des modernen Menschen auf das Effizienteste vereint: Essen beim Fahren oder Fahren beim Trinken obwohl es doch heißt „Don’t drink and drive“. Immerhin gibt es keine widersprüchliche Botschaft bezüglich des Essverhaltens am Steuer, das ist doch immerhin etwas und lässt mich ruhigen Gewissens kauen, während die Häuser am Rand der Straße bei Tempo 35 vorbeiziehen.

Enjoy your wheel meal!

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