Texstile Kundgaben

Einträge werden als ‘Humoreske’ kategorisiert

Rollenspiele

Juni 29, 2009 · 2 Kommentare

Ich bin eine Rolle. Herumrollen gehört zu meinem Leben: Es ist wie mit der Fruchtfliege im Limonadenglas, wie mit dem Autobus um halb 7 an der Haltestelle „Nordstation“, wie mit dem Stau auf der Stadtautobahn. Es rollt überall, und überall rollt es anders, obwohl doch alles aus denselben kleinsten Teilchen zusammengesetzt ist.

Wie gesagt, auch ich rolle. Zu hause anders als im Büro, mit Freunden anders als mit Kunden, als Tochter anders als eine Schwester als eine Mutter als eine Großmutter. Was mich (und andere humane Rollenspieler) angeht, ist mein und unser Herumrollen etwas  Alltägliches, Normales, vielleicht sogar eine Art Überlebensstrategie, jede Rolle ein Schutzmantel gegen zuviel Verletzlichkeit und eine Orientierungshilfe im Chaos.

Wenn ich jedoch Theater spiele, obwohl ich kein Schauspieler bin, wenn ich verschiedene Personen in einem Körper bin, wenn verschiedene Seelen in mir wohnen, so spricht der Psychologe von dissoziativer Identitätsstörung (im Volksmund auch multiple Persönlichkeitsstörung genannt). Dann ist mein Kopf ein Tollhaus, dann bin „ich und die anderen und das verwirrt vor allem diejenigen, die aus der äußeren Welt kommen und mit meiner inneren Welt zu kommunizieren versuchen. Wenn ich also „me, myself & I“ bin, wenn ich Du, er, sie und wir wie Ihr bin, männlich, weiblich, metrosexuell, ein Kind, ein Teenager, ein Mitt-Vierziger und ein Greis, dann steht die Welt Kopf, und das Rollenspiel funktioniert nicht mehr kontrolliert, sondern findet spontan und fast willkürlich statt.

Ich bin meine Rollen. Und Herumrollen gehört zu unseren Leben: Es ist wie mit den Fruchtfliegen im Limonadenglas, wie mit den Autobussen um halb 7 an den Haltestellen „Nordstation“ und „Südstation“, wie mit den Staus auf der Landstraße stadteinwärts und der Stadtautobahn landauswärts. Es rollt überall, und überall rollt es anders, obwohl doch alles aus denselben kleinsten Teilchen zusammengesetzt ist.

Wie gesagt, auch wir rollen …

Kategorien: Humoreske

Scarlett

März 14, 2009 · Kommentar schreiben

Einmal wie Scarlett Johansson fühlen gelingt gut, wenn man verloren in Fremdsprachen respektive ‘Lost in Translation‘ ist. Der Wirrwarr, der durch die unterschiedlichen Zeichen im Kopf entsteht, lässt einen nach einiger Zeit erst etwas blöde und schließlich von den Dingen abgehoben (im Sinne von entrückt) werden. In diesem Zustand ist es immer noch schwierig aber nicht unmöglich, sich als besagte Dame in Tokyo zu wähnen. Schade nur, dass ich länger als ein paar Minuten auf Bill Murray warten muss, damit er mit mir an einer x-beliebigen Hotelbar Tango oder ähnliches tanzt.

Unterdessen beschäftige ich mit Zeichen, die auf diesem Planeten für Verständigung sorgen. Nun, die für mich nicht lesbaren Sprachen sind in ihrer Grafik allein so schön, dass ich sie hier allein ihres gestalterischen Ausdrucks wegen abbilden mag:

Между Берлином и Москвой, я на пути к миру и привода шасси.
ベルリンと東京の間、私はドライブとシャーシの世界に向かう途中です。

Und so bewege ich mich von Berlin über Moskau nach Tokyo: Morgens gibt es zum Frühstück Kaffee, Brötchen mit Butter und Pflaumenmus, mittags wird Борщ со сметаной (Borschtsch mit sauerer Sahne) gelöffelt sowie Тройник с самоваром (Tee aus dem Samowar) geschlürft, und abends zum 酒 (Sake) gibt es 刺身 (Sashimi) und 神戸牛のヒレ (Filet vom Kobe-Rind).

Das seltsam-komische an der Verwendung von mir gänzlich unbekannten Sprachzeichen ist, dass ich nicht mal ungefähr zu sagen vermag, ob die oben genannten russischen und japanischen Wortmalereien, welche ich im Netz mit Hilfe eines bekannten Anbieters von Übersetzungssoftware generiert habe, irgendeinen Sinn ergeben. Sei’s drum – gut ausschauen tut es allemal. Und Bill kommt tatsächlich gerade zu mir an die Theke geschlurft, ein Glas mit Whiskey auf Eis in der Hand …

спокойной ночи!
おやすみなさい

Kategorien: Humoreske · Sprache

Wider den tierischen Ernst

Oktober 27, 2008 · Kommentar schreiben

Der Erpel Ernst machte seinem Namen alle Ehre, als er widerspenstig seiner Zähmung mit allem ihm gebotenen Ernst entgegenblickte. Der sonst so lustige Vogel, der er war, wollte sich nicht schnabelzahm der Brotkrummen sähenden Meute ergeben. Also zog Ernst wider seinen Sachern der Logik letzter Schluss als er durch einen provizierten Schuß in Brust und Bein durch Schrot und Korn im Schilf darniedergestreckt wurde.

Den Braten hat der Erpel Ernst den widerlichen Lockvögeln dann noch gründlich versauert – denn mit bierernster Mine flog er kurz vor seinem diesseitigen Ableben über den singenden Röhrricht hinweg, die Brust stolz geschwellt und Aug in Aug mit Gevatter Tod, der ihm als eine Taubenbrut erschien – das kann nur, ja muss gar ein zähfasriges Stück Keule ergeben haben. Auch mit den Federn des Entenviehs konnte der hochmütige Vogelmörder nichts Rechtes mehr anfangen, war diese einstmals farbenfrohe Pracht durch das Schießpulver gänzlich zerrupft und schwarzgeblasen.

Und so schnattatert der Erpel Ernst jetzt im jenseitigen Dasein und lacht sich ins Schnäbelchen. Wider den tierischen Ernst, wider den Hochmut.

Für Zuhörer: Wider den tierischen Ernst

Kategorien: Humoreske · Wortspielchen

Beruf mit Zukunft

September 2, 2008 · Kommentar schreiben

In Zeiten von Stellenabbau und Arbeitsplatzunsicherheit gibt es eine berufliche Sparte, die Hoffnung auf Besserung verspricht. Hier der Auszug eines aktuellen Stellenangebots:

Der Weltmarktführer (…) sucht für die Verstärkung seines Teams:

Astrologe / Wahrsager / Hellseher

Für die Bereiche:
Schicksalsanalyse im Fernsehen (Kartenlegen, Zahlenmystik, Astrologie)
Seelische Unterstützung und Beratung am Telefon.

Wir erwarten:
Mehrjährige Berufserfahrung

Wir bieten:
Die Möglichkeit, die telefonische Arbeit von Zuhause aus auszuüben
Ein internationales Umfeld
Ein junges und dynamisches Team
Wettbewerbsfähiges Einkommen

Der Arbeitsplatz: Budapest XII Bezirk

Ein Beruf mit Zukunft also. Der Bewerber ist klar im Vorteil, weiß er/sie doch bereits, dass er/sie genommen werden wird, da er/sie als Hellseher respektive Wahrsager aus den Karten wahlweise der Kristallkugel oder dem Kaffeesatz das Ende des Gesprächs bereits vorhersehen konnte – andernfalls würde er/sie sich doch gar nicht bewerben. Wie praktisch, denn damit entfällt die unnötige Aufwendung von persönlicher Freizeit zur Gestaltung adäquater Berwerbungspapiere. Nur wenn der Erfolg vorausgesehen werden kann, lohnt der Einsatz wertvoller körpereigener Energien und kostbarer Spargroschen, die für die Erstellung des Doppelgängers in Passbildformat von Nöten sind. O Fortuna, Geist sein Dank!

Kategorien: Humoreske

Have a great time yourself

September 2, 2008 · 1 Kommentar

Neulich „in da club“. Ein Freund erzählte mir von einem nur wenige Sekunden dauernden Zusammentreffen mit einem Wesen von einem anderen männlichen Stern. Der junge Mensch führte ein Gespräch mit sich selbst vor dem Spiegel einer Herrentoilette. Bekleidet war er mit einem dünnen, weißen Feinripp-Hemd und einer Sonnenbrille, während er mit wild rudernden Armen, die die Sportstudio-Pumpübungen simulieren sollten, folgendes zu seinem eigenen Spiegel-Gegenüber sprach:

„Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch f***n.“

Was können wir mit dieser Verlautbarung anfangen? Gedichtkunst á la Inbrunst:

Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch stricken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch nicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch kicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch sticken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch flicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch schicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch klicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch spicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch picken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch zicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch ticken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch zwicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch verquicken.
Ey, erst mach isch Brrrust, Alta, und dann geh isch aufblicken.

In diesem Sinn und Verstand: Isch mach mal Brrrust und Aaarm. Bein muss isch auch wieda machen – und Asch. Schteine?

Kategorien: Humoreske · Sprache

That’s The American Way Of Life VIII: Politics And Election Campaign

August 19, 2008 · 1 Kommentar

„Ich bin ein Obama“. Mit diesem berühmten Satz setzte sich der demokratische Präsidentschaftskandidat im Juli 2008 vor der Siegessäule – von den Einheimischen liebevoll auch „Goldelse“ genannt – ein historisches Denkmal. Denk mal? Auch wenn dieser Satz in Wirklichkeit ein wenig anders geklungen hat, er Jahre zuvor schon in die Kapitel der Weltgeschichte eingegangen ist, aus dem Mund eines echten amerikanischen Präsidenten (und nicht aus dem eines Anwärters) stammt, und tatsächlich vor dem Brandenburger Tor von ebendiesem ausgesprochen wurde – die Ähnlichkeit kann nur Wahlkampf sein.
„Yes, we can“ oder „I have a dream“: Verständliche Botschaften, aber Rhetorisch brillant. So sitzt jeder gesprochener Satz wie ein Maßanzug und unterstreicht das Talent des Wahlkämpfenden, Massen zu bewegen, Massen hinter sich zu vereinigen, Hoffnungsträger und Weltenretter zugleich sein zu können. Zumindest im Fall des demokratischen Vertreters.

Ganz anders hingegen wirken Auftritte des deutlich älteren Herren auf republikanischer Seite. Hier fallen Worthülsen wie leergefeuerte Patronenummantelungen, um den Gegner zu schwächen. Taktik ist alles, klug Gesagtes ist anders. Im Kampf um Stimmen und Stimmungen ist (fast) alles erlaubt.

Aber auch in unfeinen Wortgefechten und öffentlichen Schlammschlachten fällt ein wahrer Satz. “Now is the time to put an end to it.” Stop talking, just do it. Zeit, dass die sprachlichen Qualen der Wahlen wieder vorbei sind, und Tatsächliches durch Taten zu sehen ist.

Kategorien: Amerika · Auswärts · Humoreske · Projekt · Sprache

Zur Wetterlage: Verzagt, metaphorisch

Juli 30, 2008 · Kommentar schreiben

Plötzliche Temperaturgefälle, die mehr als 15° Unterschied von Tag zu Tag betragen, gehen meist einher mit einer allgemein feststellbaren Stimmungsschwankung innerhalb der mitlebenden Bevölkerung. Herrschte am Tag zuvor noch eitel Sonnenschein an allen Ecken und Kanten, so machen sich gerade diese am Tag danach als unangenehme Stolperfallen bemerkbar. Der durch den verwölkten Himmel entstandene Schatten hat seine feindselige Wirkung entfaltet und fließt langsam in die Gemüter ein. Die freundlich lächelnden Gesichter haben sich in skeptische bis zuweilen tristessierte Anlitze verwandelt, die Hoffnung auf ein besseres Leben wird mit feierlichem Ernst zu Grabe getragen. Überreizte Reaktionen sind an der Tagesordnung, die Hab-Acht-Stellung hat Vorrang vor allen Zuvorkommnissen. Das Geplänkel über Wetter wird zur Grundlage jedweder Diskussionen erhoben und spiegelt metaphorisch den Zustand (im lügenfreien Raum!) zwischen zwei oder mehreren Individuen wieder.

Wie glücklich mag da zunächst der Umstand erscheinen, dass für den folgenden Tag wieder sommerliche Grade vorhergesagt werden. Der stimmungs- wie wetterseitige Einbruch wird, so die (irrige) Annahme schnell vergessen sein, wenn brütende Hitze die Gedanken verschwitzt. Aber – macht eine heiße, grell scheinende Sonne nicht eher aggressiv? Außerdem ist in diesem Falle wieder eine enorm fühlbare Celsius-Differenz zugegen (in umgekehrter Richtung selbstverständlich), die sich im Zweifel zweifelhaft auf das jeweilige Wohlbefinden und Miteinander auswirkt. Ein langsames auf und ab in der Wetterwelt, sanfte Übergänge, ein allmähliches Gewöhnen – die Lösung? Gibt es überhaupt ein akzeptables Wettergebahren? Stete Sonne – ein Wunschtraum? Eintönigkeit lässt selbst stärkste Pflänzchen verkümmern. Dann Regen, Wind und Sturm? Macht bedrückt bis hin zu traurig! Und Schnee, was ist mit Schnee und Eis? Da wird man der Welt doch gram! Gibt es ein ideales Wetter? Kann Wetter überhaupt ganz und gar glücklich machen? Geht das? Soll es das überhaupt?

Kategorien: Humoreske

La Deutsche Vita

Juli 10, 2008 · Kommentar schreiben

Wissen ist Macht. Sage mir was Du weißt, und ich sage Dir wer Du bist. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Das große Spiel des Wissens. Wer hier nichts zu sagen hat, wer falsches Zeugnis redet, wem Unsinniges über die Lippen kommt, der hat eine Einundfünfzig-Komma-Einundfünfzig-Prozent Wahrscheinlichkeit, den Test über das wahre Deutschsein zu bestehen.

Gehen Sie nicht über Los, ziehen Sie nicht 4.000 Deutsche Mark ein. Begeben Sie sich direkt in das Gefängnis. Wenn Sie Kontakte zu terroristischen Vereinigungen haben, werden wir das mit unseren Fragen schon aus Ihnen herauskitzeln. Physische Folter ist out, Quiz ist in. Kommen wir nun zu der 500 Euro Frage. Deutschland hat Zweiundachtzigmillionen Einwohner. Ein Punkt auf der Skala Ausländer – Deutscher für Sie. Die 1.000 Euro Frage. Publikumsjoker gefällig? Gehen Sie auf die Straße und fragen Sie den ersten Passanten nach der richtigen Antwort. Was hat er gesagt der Fußgänger? Caspar David Friedrich malte auf der Insel Rügen die Mona Lisa vor untergehender Sonne? Sie haben einen gefälschten Bürger befragt. Die Frage wird zurückgestellt, es gibt 2 Minuspunkte. Wollen wir mal nicht so sein. Es gibt noch eine Bonusfrage, wenn Sie die richtig beantworten, bekommen Sie den roten Pass von mir und eine Schachtel F*** Küsschen obendrein. Interessiert? Nennen Sie einen deutschen Literaturnobelpreisträger!

Oh, Krass.

Richtig, Günther Grass. Tebrikler! Sie haben den Einbürgerungstest bestanden.

Kategorien: Humoreske · Kritik : Kritik

Berlin Chainsnail Massacre

Juli 6, 2008 · 3 Kommentare

Totale. Ein Garten irgenwo in einer Berliner Wohngegend. Der Rasen strahlt giftig-grün, der Himmel leuchtet übertrieben blau. In der Ferne, am anderen Ende des Gartens, sieht man verschwommen die Umrisse der Hausbesitzerin bei der Gartenarbeit. Vögel zwitschern, weit weg brummt ein Rasenmäher, ansonsten ist es still. Die Kamera fährt auf Bodenhöhe. Es raschelt, Grashalme biegen sich zur Seite, eine rote Nacktschnecke bahnt sich ihren Weg durch das Grün.

Perspektivwechsel. Aus Schneckensicht bewegt sich die Kamera auf den Tomatenstrauch zu. Sie windet sich an einem Tomatenstengel hoch. Kurz bevor sie das Blatt erreicht, ertönt der ohrenbetäubende Lärm eines angeschalteten Rasentrimmers.

Totale. Über der Tomatenpflanze beugt sich die Hausherrin mit hoch erhobenem Rasentrimmer und irre verzerrtem Gesicht. Sie stösst einen schrillen Schrei aus und fährt mit Rasentrimmer auf die Schnecke nieder. Es sind mindestens 50 Nacktschnecken in rot und schwarz zu sehen, die sich über den Strauch hergemacht haben.

Perspektivwechsel. Aus Schneckensicht beugt sich die Gärtnerin in Zeitlupentempo über den Strauch, das Gesicht ist nur maskenhaft-verschwommen erkennbar, die Beine ragen vor der Schnecke wie Säulen empor. Langsam fährt der Trimmer auf die Schnecke nieder, der Schrei der Hausherrin klingt seltsam verzerrt. Das Kettenschneckenmassaker hat begonnen.

Totale. Die Blätter des Tomatenstrauchs fliegen in Fetzen durch die Luft. Auf dem Rasen liegen zerhackte Schnecken, aus denen eine dunkle schleimige Flüssigkeit läuft. Ein große rote Plaktikschippe nimmt die leblosen Körper auf und schaufelt die Leichen in einen großen schwarzen Eimer.

Cut. Es ist mondhelle Nacht. Grillen zirpen. Die Kamera fährt langsam auf eine Ecke des Gartens zu. Die Umrisse des schwarzen Eimers werden sichtbar. Ein schmatzendes Geräusch wird hörbar. Der Eimer fällt mit einem dumpfen Aufprallgeräusch um. Ein rote Nacktschnecke windet sich langsam aus dem Leichenberg heraus. The End.

Mehr flashy Trash gibt es zum Berliner Trash-Kurzfilmfest.

Kategorien: Film · Humoreske

PASSend zur Ecke

Juni 10, 2008 · Kommentar schreiben

EM2008. Aus Fuß und Ball wird Fußball. Pfeiffkonzert nach Abseits. Strafraum. Gelbe Karte, rote Karte. Elfmeter. Strafstoss. Freistoss. Schiedsrichter. Linienrichter. Toooooooor. Mittelfeld. Abwehr, Verteidigung. Angriff, Sturm. Libero. Rasen. Schwalbe. Einwurf.

Ein Fan spielt mit. Aus National und Mann und Schaft wird

Rene Adler
Robert Enke
Jens Lehmann
Arne Fried rich
Clemens Fritz
Marcell Jansen
Phi lipp Lahm
Per Mertesacker sack
Christoph stop Metz elder
Heiko Westermann
Michael Ballack lack
Tim Borowski
Torsten Frings
Thomas Hitzlsperger Hit
David Odonkor
Simon Rolfes
Bastian Schweinsteiger wein
Piotr Trochowski
Mario Gomez
Miroslav Klose
Kevin Kuranyi uran
Oliver Neu ville
Lukas Podolski

Kategorien: Humoreske · Wortspielchen