Beiträge vom August 2009
Geher. Gäher. Gähner. Göhner. Gönner. Günner. Günther. Ganther. Gangster. Gingster. Ginster.
Läufer. Läuser. Lauser. Lauter. Lüter. Lüster. Laster. Lascher. Luscher. Lutscher. Leitscher.
Sprinter. Sprunter. Spruster. Sproster. Sposter. Spüster. Spülster. Spölster. Spönster. Spanster. Spanner.
Springer. Spränger. Spänger. Speunger. Speuner. Spüner. Spünner. Spinner. Spinter. Sponter. Sponler.
Stosser. Stösser. Stösper. Stüsper. Stüsker. Stäsker. Stänker. Stinker. Stirker. Starker. Stalker.
Werfer. Würfer. Würfel. Wörfel. Wölfel. Wolfel. Wollel. Willel. Wiltel. Wultel. Wustel.
Kämpfer. Kampfer. Kamper. Kumper. Kumpel. Kömpel. Kömmel. Kümmel. Krümmel. Krömmel. Krömpel.
Kategorien: Textperimente · Wortspielchen
Dänemark. Delirium Dremens. Könnte sein, dass weiße Wolken auf strahlend blauem Himmelsgrund (so soll es aussehen dort im Sommer) dazu führen, dass man sich in einem Umfeld wähnt, das sich in bildhaft-surrealer Gestalt in irrer Weise anfühlt.
Wie gerne wäre ich in diesem Sommer in den klein-mittelgroßen Staat im Norden gereist, um das Meer meiner Kindheit noch einmal zu schmecken. Die riesige Krabbe am Strand, die traurig-blöd ihrem Tod entgegen blickte. Der rotgeblumte Garten, der am Rand eines Damms stand. Die überdimensionierten Suppentöpfe, die meine Großmutter damals mit essbarem Innenleben gefüllt hat, damit die kleine, große Familie satt wird. Der ledernen Fussball, den mein vierjähriger Bruder mit der ihm damals zur Verfügung stehenden Kraft unserem Post-Großvater zugekickt hat. Und meine mir so einleuchtend erscheinende Namens- und Herkunftsgeschichte: Im besten Deutsch gesprochen „Ich bin Elisabeth und komme aus Italien.“
Ein Sommer vor meinem Schulbeginn und nach Norwegen, der letzte in dem es den Begriff „Ferien“ noch gar nicht gab und das Wissen um „Tun müssen“ und „Was auch immer tun wollen“ so fließend war wie die Grenze zwischen Nord- und Ostsee. Ein einziger Strand bedeutete die Welt außerhalb des mir Bekannten, das Wasser so dunkelblau und salzig, so wellenreich und sandig.
Denkbar Deliziöse DenkMale. Die Erinnerungen an diese sommerliche Zeit vor dem Beginn des „Ernst des Lebens“ bietet eben demselben die Stirn und versüßt manche Stunde, die einen strahlend blauen Himmel mit weißen Wolkengebilden vermissen lässt.
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China. Charismatisch? Cenn cich ceinmal ciel Ceit cätte, cürde cich cach China ceisen, cum cie croße Cauer cu cehen cund cauf cihr cu candern. Cich cürde cie cerbotene Ctadt cesuchen cund cen chinesischen Caiser cie Cand cehrfürchtig cütteln.
Chile. Charismatisch?! Cin Chile cühre cich cie Canamericana centlang, con Cord cach Cüd coder cumgekehrt. Ceuerland collte cich cehen, cund cin Cuerto Cont ceiner Cousine cal „Callo“ cagen. Casser cund Cerge, cas cibt ces ca co canggestreckt cie Cirgendwo canders cauf cer Celt.
Costa Blanca. Con Carisma! Ca comme cich cim Cerbst cin. Cund cicht cur cas, cein, condern cauch cach Candalusien ceht es cür cein caar Cage. Ceer cund Crand, Cein cund Capas, Carador cund Calhambra. Cenn ces co cist cie cor crei Cahren, cann cird ces cieder cehr ceiß cein: Cum Ceunzehn Cuhr Cweiundvierzig Crad cim Catten.
Cenug cecet cür ceute. Cächstes Cal cigt ces cieder Cexte, cie cesser cesbar cind.
Cute Cacht!
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Es ist so eine Sache mit den guten VorSätzen. Die fixe Idee „An Morgen werde ich …“, Überpläne die zu Unterplänen werden, Geschichten im Kopf, die zwar gedacht aber nicht geschrieben werden. Entschuldigung Nummer Eins ist sicherlich der Mangel an Zeit. Zeit, die zwar nicht verloren, aber anderweitig vergeben ist. Zeit, die die Gedanken mit anderem Gut vermischt und das Streben nach Schreiben verhindert. Weil: Das Hirn funktoniert innerhalb der wachsamen Stunden eines Tages wie eine umgedrehte Sanduhr, und hat nur noch ein Quentchen Sandkörner übrig für die Dinge nach getaner Arbeit, bevor es vollgelaufen und bereit zum Schlafen ist. Was an dieser Stelle wieder als Ausrede gelten muss. Denn: Die Erzählungen gehen weiter, in jeder Nacht ein behaltener Traum bedeutet am Morgen ein neuer Stoff, bereit der Welt in Worte gefasst präsentiert zu werden.
Und so beginnt jeder Tag mit neuen VorSätzen, ohne dass diese vielleicht je verschriftlicht werden. An Ideen mangelt es nicht, aber an Zeit, diese in Lettern zu setzen. Es drängt und zwickt und will heraus, es will gesponnen, gestrickt, gestickt und feinsäuberlich berichtet werden. Wenn es doch NachSätze gäbe, die jederzeit beliebig gesetzt und eingebracht werden könnten, dann würde das Nach das Vor derart aufheben, und die Zeitverrinnung wäre kein Thema mehr, über das die Verfasserin sich grämen machen müsste …
Kategorien: Kundgabe · Wortspielchen