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Februar 8, 2009 · Kommentar schreiben

Es ist so eine Sache mit den Plänen. Eine Idee wird zum Plan wird zum Projekt. Die Ideen sind vielfältig bis unzählig, die Pläne nehmen gedanklich eine Form an, und ein Projekt folgt. Aber der Plan, dieser Mittler zwischen innerem und äußerem Erleben, fällt mehr oder weniger konkret aus. So gibt es Pläne, die im Kopf umherschwirren und nach Verwirklichung schreien. Aber in den Projekten des alltäglichen Diesundjenestun rücken sie in eine schwer realisierbare Ferne.

Ein Plan steht und fällt mit der Entscheidung ein wirkliches Projekt daraus zu spinnen. Wenn die Entscheidung nicht bissfest getroffen wurde, so ist der Plan ein Plan und das Projekt nur halbgar und ungenießbar. Partei für den Textstilismus zu ergreifen ist im Augenblick nur mein Plan, der einer jahrelang gereiften Idee entsprungen ist. Die Entscheidung, diesen Plan in greifbare Resultate umzusetzen, steht noch aus.

Bleibt noch Wunsch und Wille. Und damit wird es höchst kompliziert. Denn: Wenn am Anfang die Idee steht, die vielleicht sogar einen Plan gebiert, dessen Umsetzung mit einem großen Wunsch verbunden ist, so ist der Wille zur Realisierung nicht unbedingt schon ausgeprägt genug, um die endgültige Entscheidung zu treffen. Denn Wünsche sind frei, der Wille aber wird beeinflußt durch äußere Umstände, denen ein Geflecht und Gefecht aus Gefühl und Vernunft zugrunde liegt.

Was also ist die Quintessenz aus diesem Text? Halte Deinen Willen gepaart mit Ratio unverbindlich, verquicke Wunsch und Gefühl, dann wird Idee zu Plan zu Projekt – dann wird der Texstilismus Deine Entscheidung sein. Oder?

Kategorien: Projekt · Salon · Suchmaschinenlogik

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