Texstile Kundgaben

Beiträge vom Juni 2008

Oh wie ist das schön …

Juni 29, 2008 · 3 Kommentare

… auch wenn unsere Jungs den Titel nur fast erspielt haben.
Los Españoles jugan mejor que los Alemanes.
Das war das Finale für das Jahr Zweitausendacht. Dazu (unvollständige weil live-getippte und von daher absolut unvollständig und aus dem Zusammenhang gerissene) Wortauszüge von

„Wir gucken mal nach Südafrika (…)
Wir noch mal ‘n bisschen warten müssen, bis wir feiern können (…)
Ein tolles Hallo geben (…)
Unglaubliche Leistungsdichte (…)
Es hat mir unglaublichen Spaß gemacht (…)“
Es sprach: Die Kanzlerin.

„Auf die Flanke. Auf die Seite (…)
Sehr, sehr ungewöhnlich (…)
Aber er hat sich verbessert (…)
Es hat sich durch das Turnier gezogen (…)
All diese Dinge muss man mitnehmen aus dem Turnier (…)
Das ist unverständlich (…)
Einer wird dann sicherlich reagieren (…)
Das hätte die Sache für uns erleichtert (…)“
Es sprach: Günter Netzer

„Ganz brenzlige Entscheidung (…)
Auch nichts verkehrt gelaufen (…)
Auch wenn’s ein bißchen wehtut (…)
Was eigentlich Hoffnung macht (…)
Begeisterung ist ganz klar das schnörkellose Stichwort (…)“
Es sprach: Gerhard Delling

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That’s The American Way Of Life III: Music Culture

Juni 28, 2008 · Kommentar schreiben

Sweet Child O’ Mine,
Under The Bridge,
with Nicotine & Gravy,
I’m Dazed And Confused,
cause I’m Crazy In Love.

With my Heart In A Cage,
I’m Down In A Hole.
Let It Die.
What Will You Say?
Bleed For Me.

Oh Du Mein Süßes Kind,
Unter Der Brücke,
mit Nikotin & Bratensoße,
bin ich Betäubt Und Verwirrt,
weil ich Verrückt In Liebe bin.

Mit meinem Herz In Einem Käfig,
bin ich Unten In Einem Loch.
Lass’ Es Sterben.
Was Willst Du Sagen?
Blute Für Mich.

Ohren auf und Lautsprecher an für 10 schöne Lieder: Erdacht, gespielt und musiziert von
Guns N’ Roses, Red Hot Chili Peppers, Beck, Led Zeppelin, Beyoncé feat. Jay-Z, The Strokes, Alice in Chains, Feist, Jeff Buckley, Dead Kennedys.

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That’s The American Way Of Life II: Television

Juni 25, 2008 · Kommentar schreiben

Während die deutsche Fußballnationalmannschaft mühsam in den ersten Minuten gegen die 11 Männer aus dem Land am Bosporus anzukämpfen versucht, schreibe ich – die ich in genau dieser Minute vor dem Fernseher sitze – ein paar leichtgewichtige Worte zu dem Fernsehanstaltsprogramm im nördlichen Amerika. Das lindert die Anspannung und lässt mich den Augenblick nutzen, um ein paar Vergleiche im Bereich der Sportübertragung via Television – die türkischen Jungs haben gerade das 1. Tor geschossen – zu ziehen.

Fernsehen in Amerika verlangt dem Zuschauer eine Menge Geduld ab: Die Wahl des Senders ist eine lange quälende Entscheidung, die – Schweinsteiger hat den Ausgleich in der 27. Minute klar gemacht – sich am besten über stetigen Kanalwechsel zwischen 236 + 76 und noch mal mindestens so vielen Angeboten erzielen lässt – hoffentlich drehen sie jetzt mal auf, es gibt Freistoß. Aber zurück zum Sport im Kasten.

Football läuft eigentlich immer, gefolgt von Basketball und Baseball. Die amerikanischen Spieler wirken meistens – egal um welche Sportart es sich handelt – ziemlich bunt und strahlend. … (Pardon, Zitat des Kommenators: „Schweinsteiger. Scheut kein Duell.“ – wie wunderbar!) … strahlend. Deswegen kann man tolle Fernsehabbilder machen, mit einer digitalen Kamera zum Beispiel, das sieht sehr nach etwas aus im Resultat und ist auch Kunst. Aktionskunst, Installationskunst. Mit wilden Schnitten, Gesprächsfetzen aus Interviews, Kamerafahrten durch das Stadion oder die Halle und immer wieder Reklame. Oder auch Werbeunterbrechung genannt. Als Kunst sicherlich ganz famos, im Fernsehen (auch und gerade und insbesondere bei Filmen) unglaublich misunterhaltsam.

Wir unterbrechen diesen Artikel und übergeben zurück an die Liveübertragung im Fersehen! Daumen nach oben!

Ergänzung am 26. Juni, 2008: Deutschland hat gewonnen. Wir sind alle ein bißchen LAHM!

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That’s The American Way Of Life I: Eat And Drive

Juni 22, 2008 · 2 Kommentare

Das Auto ist ein Gefährt, welches dem Zwecke der Fortbewegung mit minimalstem Einsatz von Beinmuskelkraft (Bremsen, Gas geben) dient. Ursprünglich für die Erreichung eines Punktes B von Punkt A auf dem schnellsten Wege entwickelt, hat sich seit einigen Jahren die konsequenteste Fortführung der Nutzung eines Automobils etabliert: Die sogenannten Drive Thru (zu Deutsch: Drive-In) Restaurants, in welchen der moderne Mensch seine Menu-Bestellung bequem aus dem geliebten Kraftfahrzeug der Klasse 3 vornehmen kann, gehören im nördlichen Teil Amerikas zur Nahrungsaufnahme wie Bäckereien in Deutschland zum Frühstück. So gibt es in jedem 100-Seelen-Dorf mindestens eine Filiale der bekannten Hamburgerhersteller in rot-gelb, der königlichen Konkurrenz oder der anderen Bulettenbratereien. Wer Süßes bevorzugt kann sich darauf verlassen, dass er die rosa-lila Zuckerkringel mittels Stop-Order-Go Vorfahren bekommt. Oder man nimmt einfach ein koffeinhaltiges Heißwasser aus dem grün-weißen Coffee-Shop zum Mitfahren und platziert den Becher in der Getränkehalterungsvorrichtung. So werden die drei liebsten Beschäftigungen des modernen Menschen auf das Effizienteste vereint: Essen beim Fahren oder Fahren beim Trinken obwohl es doch heißt „Don’t drink and drive“. Immerhin gibt es keine widersprüchliche Botschaft bezüglich des Essverhaltens am Steuer, das ist doch immerhin etwas und lässt mich ruhigen Gewissens kauen, während die Häuser am Rand der Straße bei Tempo 35 vorbeiziehen.

Enjoy your wheel meal!

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TwentyT(h)ree Shorties

Juni 14, 2008 · Kommentar schreiben

Welcome To The Jungle: Auf der 5spurigen Autobahn Richtung Connecticut (Constitution State) die Bronx durchquert.

Cherry And Apple Blossoms: In Providence durch Frühlingssonnenblütenregen spaziert.

State Of Rhode Island And Providence Plantations: The Ocean State aus Cape Cod Sicht besucht und in Sandwich ein Eis verköstigt.

Roots Of American History: In Plimouth vor der Mayflower gestanden.

Green Mountain Woods: In Montpelier vier riesengroße Blueberry Pancakes mit Ahornsirup gegessen.

Cross The Moose: Beim Fahren durch Wald am Rande der White Mountains eine Elchkuh gekreuzt.

Branches Of Berlin: Willkommen in Berlin – New Hampshire (Granite State).

Rain Forest: Die regenreiche Zeit genutzt, um in der Cabin Lodge zu entspannen und im Pfirsich’s Kaffee zu trinken.

Crystal Lakes And Canadian Timberland: Meilenweit durch unberührte Naturreservate gefahren.

On The Reedside Of Life: Türkisklares Wasser und die meeresähnliche Weite des Lake Ontario durch Schilfgehölz bestaunt.

Miracle Of Nature: Zwischen den tosenden Niagara Falls von den unglaublichen Wassermassen beeindruckt gewesen.

Sylvan Landscape: Den Wald vor lauter Bäumen in Pennsylvania nicht mehr gesehen.

Bushkill Countryside View: Äsende Rehe, balzende Gänse, tanzende Fische und einen klappernden Specht (Woodpecker) beobachtet.

America’s Exclusive Familiy Tree: Das Rockefeller Anwesen in Hudson Valley leider verpasst.

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Was in Kürze zu erwarten ist: Amerika aus der Sicht einer Europäerin. Erkenntnisse ohne Gew(a)ehr.

That’s The American Way Of Life I: Eat And Drive
That’s The American Way Of Life II: Television
That’s The American Way Of Life III: Music Culture
That’s The American Way Of Life IV: Movie Culture
That’s The American Way Of Life V: The Entertainment State
That’s The American Way Of Life VI: Service Hot Or Not?
That’s The American Way Of Life VII: Shopping Paradise Or Consumer’s Hell?
That’s The American Way Of Life VIII: Politics And Election Campaign
That’s The American Way Of Life IX: Wild Life

Kategorien: Amerika · Auswärts · Projekt · Sprache

PASSend zur Ecke

Juni 10, 2008 · Kommentar schreiben

EM2008. Aus Fuß und Ball wird Fußball. Pfeiffkonzert nach Abseits. Strafraum. Gelbe Karte, rote Karte. Elfmeter. Strafstoss. Freistoss. Schiedsrichter. Linienrichter. Toooooooor. Mittelfeld. Abwehr, Verteidigung. Angriff, Sturm. Libero. Rasen. Schwalbe. Einwurf.

Ein Fan spielt mit. Aus National und Mann und Schaft wird

Rene Adler
Robert Enke
Jens Lehmann
Arne Fried rich
Clemens Fritz
Marcell Jansen
Phi lipp Lahm
Per Mertesacker sack
Christoph stop Metz elder
Heiko Westermann
Michael Ballack lack
Tim Borowski
Torsten Frings
Thomas Hitzlsperger Hit
David Odonkor
Simon Rolfes
Bastian Schweinsteiger wein
Piotr Trochowski
Mario Gomez
Miroslav Klose
Kevin Kuranyi uran
Oliver Neu ville
Lukas Podolski

Kategorien: Humoreske · Wortspielchen

Manhattan, New York City

Juni 2, 2008 · 1 Kommentar

„The Empire State“

New York, unscharf aber HOT. Auf Sheep Meadow in der gleisenden Sonne unter strahlend blauem Himmel gelegen. In der Bleeker Street heiß-cremiges Risotto mit Meeresfrüchten und feurigem Rotwein genossen. Trotz Regentag mit den brandneusten Fashion Trends versorgt (inklusive umbrella to go and throw). Abends „Top of the Rock“ besucht, deswegen *. Durch die glühende Stadt mit brennenden Füßen flaniert, von Madison Square Park über Union Square zu Washington Square Park (dieser Tage nur halb begehbar). In der Tokyo Bar NY in TriBeCa Spicy Tuna Tartar und Wasabi Martini verkostet.

* Nachts geil ein Foto? Nacht-Skyline-Foto! Das Imperiale Staatsgebäude.

May 11, 2008 Blue/Yellow/Blue
European Union, Europe Day
May 12, 2008 Blue/Blue/Blue
Police Memorial Week Kick-Off

May 13, 2008 Purple/Purple/White
New York University, 2008 Commencement
May 14, 2008 White/White/White
ESB Lighting

Kategorien: Amerika · Auswärts · Lieblingstiltext · Projekt · Sprache