Beiträge vom März 2008
Igal asjal on algus ja lõpp
März 28, 2008 · Kommentar schreiben
Kategorien: Auswärts · Sprache · Tallinn · Zitatberichte
Pühapäeva õhtul ma lähen koju Berliinis
März 23, 2008 · 2 Kommentare
Es ist Ostern. Das Jahr ZweiTausendUndAcht ist fast drei Monate alt. Und die Heimatreise steht bevor. Zeit, einen sprachlich bebilderten Rückblick zu wagen.

Ich habe natuke Eesti keel studiert, mit öö das perfekte Wort gefunden und vokallange Wörter wie jäääär angetroffen.

Ich liebe die Estnischen Zahlen von üks, kolm, kaks über neli, viis, kuus bis seitse, kaheksa, üheksa und kümme. Und selbstverständlich auch alle -teist, -kümmend, -sada, tuhat und miljonit.

Ich mag kuum šokolaad, lähe kohvikusse vanalinnas und päike tõuseb üles kell pool kaheksa.

Ich verzichte gerne auf vihm ja külm.

Mein Resümee: Reisime Eestisse jälle kesksuvil!

Kategorien: Auswärts · Fotografie · Sprache · Tallinn
[SPAM] Superp****textcreation
März 17, 2008 · 3 Kommentare
© Tarah Wickham & Canaan Drolet
Your measurement calls for improvement.
Change your tiny member in your pants.
A few simple steps to power – Do you still blanche at the thought of a future date?
Peak performance is Guaranteed with your new tool!
I was horny.
Huge love weapon is never too much!
Ever wished a bigger baby-maker?
Change your weakness to power!
Add more glamour to your life!
The art of making love.
Make your girlfriend worship you!
Improbable things happen, too.
The breakthrough men have been waiting for.
A formula turning you into a happy guy!
Say goodbye to loneliness.
Girls will hunt you in the streets!
Create a furore in her bedroom!
The age of miracles is not past.
Allow yourself some luxury!
Feel free to add [SPAM] subjects here. Don’t forget to mention the s(p)ender!
Die Vergangenheit in der Gegenwart ist Zu(…)kunft
März 9, 2008 · 1 Kommentar
Die Vergangenheit in der Gegenwart ist Zu(sammen)kunft aus zwei oder mehr Zeiten. In Tallinn trifft sich buntes Mittelalter mit verschnörkeltem Zarentum mit verspiegelten 1990er Jahren. Modern ist, was alt ist, zeitgemäß ist, was vor Neunzehnhundertvierzig und nach Neunzehnhunderteinundneunzig archtiktonisch das Stadtbild geprägt hat. Dennoch gibt es immer noch: 5o Jahre Monumentum. Enorme Formen, grau verbaut.

50 Jahre ist die verschmähte Zeit dazwischen, kommunistische Tage, die ihre bauwerklichen Spuren in der Gegenwart gelassen haben. Eine Architektur wie aus kalten Sciene Fiction Erzählungen, unmenschlich, unberechenbar, gewaltig gewaltätig.

50 Jahre in Händen anderer, unterdrückt, vereinnahmt, anders und doch gleich wie schon viele Male zuvor fremdbestimmt durch Schweden, Deutschland, Dänemark. Die Vergangenheit wie sie dieses Land geprägt hat, liegt sichtbar in dem, was gebaut worden ist. Die Geschichte Europas ist zusammengetragen in dem kleinen Zentrum der Hansestadt und kann in wenigen Stunden nur besucht, angesehen und angelächelt und beweint werden.

Kategorien: Auswärts · Fotografie · Tallinn
Das Leben ohne und mit Versicherung
März 1, 2008 · 1 Kommentar

Mit 18 (kaheksateist): Partyalarm, Feierei Aldaaa – mit und ohne Sorge/n.
In 7 (seitse) Jahren mit 25 (kakskümmend viis): Autounfall – mit und ohne Vollkasko.
In 16 (kuusteist) Jahren mit 34 (kolmkümmend neli): Wasserschaden – mit und ohne Hausrat.
In 23 (kakskümmend kolm) Jahren mit 41 (nelikümmend üks): Gerichtstermin – mit und ohne Rechtschutz.
In 39 (kolmkümmend üheksa) Jahren mit 57 (viiskümmend seitse): Zahnersatz – mit und ohne Kranken.
In 42 (nelikümmend kaks) Jahren mit 60 (kuuskümmend): Sachschaden – mit und ohne Haftpflicht.
In 50 (viiskümmend) Jahren mit 68 (kuuskümmend kaheksa): Rente – mit und ohne Leben.


Kategorien: Fotografie · Wortspielchen


